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By Karlheinz Deschner

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PressestimmenVon der Verlobung bis zur goldenen Hochzeit, eine kleine Ansprache zu Ehren des glücklichen Paares gehört zu jeder Feier. Bei der Vorbereitung einer Rede hilft dieser kleine Ratgeber mit einer Sammlung von zeitgemäßen Musterreden, stimmigen Zitaten und passenden Sprichwörtern. Außerdem gibt er praktische Tipps zu Aufbau und Ablauf eines gelungenen Vortrages, sowie Ratschläge, wer eine Rede und zu welchem Zeitpunkt halten soll.

Jahrbuch Medienpädagogik 7: Medien. Pädagogik. Politik

Das Verh? ltnis von Medienp? dagogik und Politik ist in den letzten Jahren nur noch wenig thematisiert worden. Dieser Band belegt die Aktualit? t dieser Fragestellung und stellt den Stand der Diskussion dar. Theoretisch wird nach Hypothesen zum Zusammenhang politischer, medialer und p? dagogischer Logiken gefragt.

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Jahrhundert stammt. Die syrische Didascalia ist eine katholische Kirchenordnung des 3. Jahrhunderts und will dennoch von den Aposteln auf dem Apostelkonzil in Jerusalem erstellt worden sein. Nur noch ein letztes Beispiel für die Gepflogenheiten der antiken Historiographie. Sie erlaubten es nämlich auch dem Schreiber der Apostelgeschichte, alle darin mitgeteilten Reden der Apostel frei zu erfinden. Nicht nur in der heute vorliegenden vielfach verkürzten Form gehen diese Reden ohne jeden Zweifel auf das Konto des Verfassers, was schon aus ihrer Dauer von bloß etwa zwei Minuten erhellt.

Jesu älteste Anhänger jedenfalls, darüber besteht kein Zweifel mehr, haben die Tage nach seinem Tod in einer fieberhaften Spannung verbracht und seine Rückkehr und das Ende der Welt in nächster Zukunft erwartet 59. Aber noch bis weit ins 2. Jahrhundert hinein war die Annahme einer baldigen Wiederkunft Jesu allgemein. Alle urchristlichen Dokumente innerhalb und außerhalb des Neuen Testaments bestätigen dies. »Die Zeit ist nahe«, prophezeit mehrmals die Apokalypse. ‹« 60. Mit absoluter Sicherheit erklärt auch Ignatius, Bischof von Antiochien (gestorben zur Zeit Trajans 98–117): »Die letzten Zeiten sind da« 61.

Jesus ist nicht allmächtig, denn Markus berichtet, daß Jesus in Nazareth »kein Wunder vollbringen konnte«. Gewiß fügt schon Markus beschönigend hinzu: »außer daß er einige Kranke durch Handauflegen heilte«. Matthäus aber macht bereits daraus »nicht viele Wunder« 8. Bei Markus ist Jesus auch nicht allwissend, denn vom Jüngsten Tag sagt er eindeutig, den genauen Zeitpunkt kenne niemand außer Gott, »auch der Sohn nicht« 8. Dieses verräterische Wort überliefert auch Matthäus 10. Es fehlt jedoch  kaum zufällig schon in einer Reihe wichtiger Handschriften des Matthäusevangeliums 11; und Lukas läßt es überhaupt aus.

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